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Unser erster Workshop im IHBR

Der Innovation Hub Bergisches RheinLand hat es sich zur Aufgabe gemacht Wirtschaft, Wissenschaft und Politik beim Thema Innovation zusammen zu bringen. Ein wichtiger Aspekt ist die Weiterbildung unserer Mitglieder, die wir in den vergangenen Monaten, aufgrund der Corona Pandemie, nicht durchführen konnten. Ende August durften wir, mit einem entsprechendem Hygienekonzept ausgerüstet, endlich unseren ersten Workshop in den Räumlichkeiten an der Steinmüllerallee angehen.

Zusammen mit der Kommunikationstrainerin Dr. Sonja Deutschmann begingen 15 Teilnehmer das Thema „Neurologische Change Gestaltung“ mit vielen unterschiedlichen Vorstellungen. Nur Wenige hatten sich bisher mit dem Thema Change auseinandergesetzt, was eine anfängliche Fragerunde hervorbrachte. Die gemischte Teilnehmergruppe (Geschäftsführer und Projektleiter, vor allem aus den Bereichen IT und HR) hatte aber viel Neugierde mitgebracht, wodurch der Workshop aufmerksam und aktiv verfolgt wurde.


„Mehr als nur ein berufliches Seminar! Die Trainerin hat ein umfangreiches Thema eingängig aufgearbeitet und einen hohen Erkenntnisgewinn für den Betriebsalltag
hervorgebracht - wertvoll auch im Privaten.“  

Ulrich Koch, Rechtsanwalt / Syndikusrechtsanwalt
Geschäftsführer Arbeitgeberverband Oberberg e. V.

Das erste Modell, die Change-Kurve nach Elisabeth Kübler-Ross zeigte die Kontrolle bzw. die wahrgenommene Steuerungskompetenz auf einer Zeitachse bei einem Change auf. Die Kurve enthielt vier Bereiche  auf die wir im zweiten Modell, den vier Zimmern des Wandels von Claes F. Janssen intensiver eingingen. In einer praktischen Übung wurden denn vier Zimmern nun Eigenschaften und Aussagen zugeordnet, um ein besseres Verständnis für die Personen in den einzelnen Räumen zu erhalten. So durchlebten wir den Prozess eines Change, anhand dieser zwei Modelle.

Im zweiten Teil des Workshops ging Dr. Sonja Deutschmann auf die Rolle des menschlichen Gehirns im Change ein. Die komplexen Zusammenhänge hätten an dieser Stelle den Rahmen gesprengt, sodass wir uns auf das SCARF-Modell als Veranschaulichung konzentrierten. Ganz klar erkannten wir, was in unserem Gehirn passiert, wenn Veränderungen auf uns zukommen.

"Sehr gute praxisnahe Veranstaltung, von der man direkt eine Menge mit in den Betrieb nehmen kann."
Götz Peter Ander, Geschäftsführer - Managing Director
MSSC Ahle GmbH, Lindlar

 

Der bis dahin leicht nachzuvollziehende Workshop wurde im letzten Tagesabschnitt auf eine komplexere Ebene gehoben. Die zuvor kennengelernten Zimmer der Change Kurve verbanden wir mit dem Modell der logischen Ebenen von Robert Dilts, wodurch der Erfolg von Change Maßnahmen von der Wirkungsebene abhängig wurde. Diese Erkenntnisse mündeten in der letzten Teamaufgabe, in der wir konkrete Maßnahmen sammelten, um Personen in den jeweiligen Zimmern zu „behalten“ oder zu „bewegen“.

Leicht verspätet endet der Workshop, von dem fast alle Teilnehmer mehr mitnahmen, als sie im Vorfeld erwartet hatten. Ein großes Dankeschön an die beiden Coaches Dr. Sonja Deutschmann und Andreas Diehl für diesen intensiven und interessanten Einblick in das Thema Change und die positive wie lustige Workshopgestaltung. Unsere Teilnehmer haben uns dazu ihre Meinung dagelassen:

 

"Sehr erfrischend und mit viel Hintergrund präsentiert - ich habe viel Neues mitgenommen und einen neuen Blick auf Altbekanntes gewonnen." 
Dipl.-Kffr. Angelika Nolting, stellv. Geschäftsführerin
Industrie- und Handelskammer zu Köln, Geschäftsstelle Oberberg

 

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